Wenn Du – egal ob Mann oder Frau – beim Flirt führst, beobachte die Signale Deines Gegenübers: Gehst Du zu schnell zu weit und überschreitest vielleicht die Grenzen des anderen, wird dieser die positiven Signale zurücknehmen oder mit Abwehrhaltungen reagieren. Diese solltest Du unbedingt respektieren. Du musst vielleicht in kleineren Schritten vorgehen und kannst, wenn sich die Situation etwas entspannt hat, ja einen erneuten, behutsameren „Vorstoß“ wagen. Aber wenn Du wiederholt „auf Granit beißt“, musst Du Dir einen anderen Flirtpartner suchen – man kann’s eben nicht erzwingen. Du kannst natürlich auch die folgenden Signale bewusst einsetzen, um jemanden, der Dir zu nahe kommt, auf Abstand zu halten, oder jemanden, den Du nicht magst, zurückzuweisen.
- Der Körper ist schlaff und in sich zusammengesunken oder steif und unbeweglich.
- Der Körper ist vom anderen abgewandt. Die Redensart „jemandem die kalte Schulter zeigen“ spricht Bände! Geschlossene Beine, vor der Brust verschränkte Arme errichten ebenso eine Barrikade wie das übergeschlagene Bein, das die Abwendung vom anderen betont.
- Das Lächeln wird nicht erwidert.
- Vermeiden und Abbruch des Blickkontakts; im Gespräch schweift der Blick immer wieder gelangweilt ab, wandert durch den Raum und hält Ausschau nach Abwechslung.
- Die Hände agieren unterhalb der Taille, die Handaußenflächen sind dem anderen zugewandt.
- Starke Nervosität und Verlegenheit können auch ein schlechtes Zeichen sein.
- Bewegungen, die die Distanz vergrößern, z.B. Zurücklehnen des Oberkörpers
Für negative Flirtsignale gilt natürlich das gleiche wie für positive Flirtsignale: Jedes nonverbale Signal ist in einen Gesamteindruck eingebettet, und der ist mehr als die Summe seiner Teile. Er ist letztlich entscheidend.