Wir glauben, wir würden die vollkommene Liebe erleben, wenn wie selbst vollkommen wären. Eigentlich tragen wir tief in uns die Vorstellung, dass nur Traumpaare richtig glücklich sein können. Liebe ist unsicher, und das ist schwer auszuhalten. Perfektion, so glauben wir, würde die Liebe sicher machen. Denn wenn wir perfekt wären, würden wir uns auch selbst liebenswert finden. Aber wir bewundern Perfektion nur, wir lieben sie nicht. Und ein gute Selbstwertgefühl bedeutet nicht, alles an sich gut zu finden, sondern die eigenen Unzulänglichkeiten freundlich zu akzeptieren. (BRIGITTE 3/2010, S. 114)
Und Bas Kast schreibt in seinem Buch „Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“, Frankfurt am Main 2004: