Fische (19.2. – 20.3.) ist das letzte Zeichen im Tierkreis und zählt mit Krebs und Skorpion zu den Wasserzeichen, deren bestimmendes Element das Gefühl ist; anatomisch sind ihm die Füße zugeordnet. Fische ist ein flexibles Zeichen. In ihm herrscht Neptun, der Planet des Traumes, des Rausches, der Illusion, der Verwandlung und Transzendenz, der Sehnsucht nach Selbstaufgabe und nach Verschmelzung mit dem großen Ganzen. Sensibel, einfühlsam, in jeder Hinsicht mit feinen „Antennen“ und viel Phantasie ausgestattet, gefühlvoll, romantisch-verträumt und idealistisch sind die Fische-Geborenen. Ihre Verbundenheit mit dem Kosmos, ihr Verlangen, in etwas Höherem aufzugehen, kann sich in positiver Form in künstlerischer oder spiritueller Begabung äußern, in universeller Menschenliebe und aufopferungsvollem Dienst am Nächsten, an der Gemeinschaft; in negativer Ausprägung kann es auch die Tendenz zur Weltflucht, zu (Selbst-)Täuschung, Selbstzerstörung und Sucht haben. Die Achillesferse des Fische-Geborenen sind seine Füße: wenn diese nicht fest auf der Erde verankert sind, läuft er Gefahr, sich aufzulösen und vor lauter Einfühlung und Anpassung an andere sich selbst zu verlieren. Menschen dieses Zeichens sollten lernen, Grenzen zu setzen und ihre eigene Identität zu bewahren.
Wer passt zum Sternzeichen Fische?
Fische und Fische: Diese Kombination ist im wirklichen Leben oft anzutreffen, vielleicht weil die gegenseitige Sensibilität und Rücksichtnahme, das gemeinsame Wissen um das, was dem Fische-Zeichen wehtun könnte, Schonung verspricht und gewisse Themen aus der Beziehung von vornherein ausgeklammert bleiben.
Fische und Widder: Das könnte schwierig werden. Zwar könnten beide viel voneinander lernen, aber der zupackende Aktionismus des Widders und das aufs Universale gerichtete Gefühl des Fisches können aufeinanderprallen.
Fische und Stier: Diese beiden können sich sehr gut ergänzen: Der praktische, mit sämtlichen Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehende Stier kann vom Fisch lernen, sich mehr dem Überirdisch-Kosmischen zu öffnen. Der Fisch wiederum kann sich an der Bodenständigkeit des Stiers erden, Halt und Sicherheit gewinnen.
Fische und Zwillinge: Zwischen den beiden kann es ganz gewaltig knistern. Aber eine feste Verbindung kommt oft doch nicht zustande, und wenn, dann funktioniert sie nur mit viel Toleranz.
Fische und Krebs: Beide sind Wasserzeichen, harmonieren als miteinander auf der für beide grundlegenden Ebene des Gefühls. Allerdings könnte es dieser Beziehung auch ein wenig an jener Spannung fehlen, die eine Beziehung interessant macht, sie belebt und befruchtet.
Fische und Löwe: Diese Beziehung – die in erotischer Hinsicht sehr faszinierend sein kann! – hat schöne Entwicklungsmöglichkeiten, ist aber aufgrund der Unterschiede nicht so leicht zu bewältigen. Wenn der Löwe lernt, sich etwas zurückzunehmen, und der Fisch die Fähigkeit erwirbt, mehr für sich selbst einzustehen, könnte es klappen.
Fische und Jungfrau: Beide befinden sich in Opposition zueinander, daher waltet hier die Spannung der Gegensätze, die sich anziehen, auf lange Sicht aber auch abstoßen können. Der praktische Jungfrauen-Verstand kann dem Fisch Halt geben, ihn aber auch einengen. Die ins Grenzenlose gerichtete Sehnsucht des Fisches kann die Jungfrau inspireren, ihr aber auch Angst machen.
Fische und Waage: Diese zwei üben, besonders in erotischer Hinsicht, oft eine starke Anziehungskraft aufeinander aus und können wahre Wunder miteinander erleben: Beide lieben die Harmonie und die schönen Künste und können sich mit ihrer Begeisterung gegenseitig beflügeln.
Fische und Skorpion: dies kann eine höchst intensive, geradezu schicksalhafte Verbindung voller Magie und (erotischer) Anziehungskraft sein. Die einfühlsame Sensibilität des Fisches tut dem eher verschlossenen Skorpion gut – seine Leidenschaft verleiht dem Fisch Tiefgang.
Fische und Schütze: diese Kombination kann auf gegenseitiger Faszination und einem Gefühl von seelischem Zusammengehörigkeit beruhen. Es gibt aber auch Spannungen, die im Laufe der Beziehungen die Oberhand gewinnen können, v.a. weil das zur Selbstherrlichkeit neigende Selbstbewusstsein des Schützen den Fisch verschrecken kann.
Fische und Steinbock: Diese beiden können sehr gut zusammen passen, wenn der Fisch sich an den strengen Steinbock anschmiegt und wenn der manchmal etwas spartanische und steife Steinbock sich vom phantasievollen und romantischen Fisch auch mal mitreißen lässt.
Fische und Wassermann: Beide sind auf Spiritualität und Horizonterweiterung „geeicht“ und darum reizvoll füreinander. Langfristig kann allerdings das sprunghafte Wesen des Wassermann und sein Unwillen, sich zu binden, dem liebebedürftigen Fisch ziemlich weh tun.
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